Verein

Gründung

Der Verein Roter Tropfen wurde am 8. Oktober 2010 in der Schweiz gegründet. Die Initiative zur Gründung kam von zwei Schweizerinnen, Alejandra Zamuner (Jg. 1986) und Caroline Stückelberger (Jg. 1990), welche während einem dreimonatigen Auslandspraktikum in der Stadt Santa Cruz de la Sierra in Bolivien in einem onkologischen Institut arbeiteten. Bei der Arbeit im onkologischen Institut hatten sie feststellen müssen, dass die Beschaffung von Blutkonserven die finanziellen Mittel vieler Eltern überstiegen, sodass der Blutaustausch zu spät oder gar ganz ausblieb. Die tägliche Konfrontation mit der Problematik der Beschaffung von Blutkonserven für die nach Chemotherapien dringend benötigten  Bluttransfusion ihrer krebskranken Kindern, hatten sie dazu bewegt, Hilfe bei Bekannten und Freunden in der Schweiz zu holen. Die erste Spendenaktion hat in Winterthur stattgefunden und weckte somit auch das Interesse einiger Freunde, sich in einem Verein für diese Kinder zu engagieren. Die Statuten wurden erstellt und der Verein gegründet.

Zweck

Der Verein Roter Tropfen ist ein Hilfswerk, dessen Zweck es ist, benachteiligte Personen durch finanzielle und materielle Hilfe, Hilfe zur Selbsthilfe sowie durch Vermittlung von Freiwilligeneinsätzen zu unterstützen. Der Verein setzt dabei voraus, dass die unterstützten Hilfsprojekte einem Vereinsmitglied bekannt sind aus eigener Erfahrung vor Ort. Neben dem Ziel, finanzielle Hilfe zu leisten, verfolgt der Verein auch die Aufgabe, Menschen für die Freiwilligenarbeit in der Schweiz und im Ausland zu motivieren und für das Thema Armut zu sensibilisieren.

Leitidee

Der Verein Roter Tropfen ist eine Non-Profit Organisation, welcher sich durch Privat- und Firmenspenden, Einnahmen aus Spendenaktionen und Mitgliederbeiträge finanziert. Die Mitgliederbeiträge betragen CHF 50.- pro Jahr und werden als Spenden verwaltet. Administrative Kosten für den Verein übernehmen die Mitglieder (vor allem Vorstand) selbst. Der Verein verfolgt keine kommerziellen Zwecke und deren Mitglieder erhalten keinen Lohn.

In erster Linie möchte der Verein eine für Spender sehr transparente Unterstützung von wohltätigen Projekten leisten. Dass heisst, dass die administrative Kosten möglichst niedrig gehalten werden: Alle Vorstandsmitglieder tragen Ihre Kosten (Papier, Stempel, Reisespesen usw.) selber und Unterstützung vor Ort wird ausschliesslich auf freiwilliger Basis ohne Entlöhnung geleistet. So können wir garantieren, dass die Spenden die Betroffenen möglichst vollumfänglich erreichen. Das Hilfswerk ist somit stark auf Vereinsmitglieder, regelmässige Spendenaktionen und Freiwillige angewiesen. Er unterhält kein Büro oder Angestellte. Um fixe Kosten möglichst auszuschliessen, werden moderne Kommunikationsmittel wie Skype, E-Banking, Facebook, Webseite etc. verwendet.

Mission

Das Hilfswerk stellt zur jeder Zeit nach Möglichkeit die notwendige materielle und finanzielle Hilfe zur Verfügung. Er gewährleistet den Persönlichkeitsschutz/Datenschutz der Betroffenen. Daher werden Veröffentlichungen eher in einem engeren Bekanntenkreis stattfinden. Jedoch wird nicht auf ein öffentliches Erscheinungsbild verzichtet. Unterstützte Projekte werden auf der Webseite vorgestellt, sodass deren Verlauf von Interessierten verfolgt werden können.  Bilder werden aktuell und wahrheitsgetreu publiziert. Es werden keine reisserischen und abschreckenden Darstellungen von Personen veröffentlicht. Ein Einverständnis wird vorgängig eingeholt.  Zu unserer Mission gehört auch Jugendliche zur Solidarität zu bewegen, ihnen das Leben in den ärmsten Ländern näher zu bringen und sie für die Freiwilligenarbeit zu gewinnen, zum Beispiel an den Spendenaktionen mit  zu machen.

Lesen Sie unsere Statuten hier: Statuten Roter Tropfen